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Day #1: Berlinale 2026 eröffnet – weniger Glamour, mehr Haltung

Berlin ist ab heute wieder Festivalstadt: Roter Teppich am Potsdamer Platz, volle Kinos – und ein Auftakt, der nicht nur glänzen, sondern erzählen will. Die 76. Berlinale startet mit einem Film, der den Ton setzt: politisch, emotional und kompromisslos nah an der Wirklichkeit.
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Ein Auftakt mit klarer Botschaft

Eröffnet wird die 76. Berlinale mit „No Good Men“ von Shahrbanoo Sadat. Im Zentrum steht eine Journalistin, die sich in einer von Männern dominierten Gesellschaft behaupten muss und zugleich um ihr persönliches Glück kämpft. Der Film spielt in einer Zeit politischer Umbrüche und verbindet private Konflikte mit gesellschaftlicher Realität. Damit setzt er direkt am ersten Abend ein kraftvolles Signal für ein Festival, das Haltung zeigen will.

Jury, Wettbewerb und starke Stimmen

Über die Goldenen und Silbernen Bären entscheidet in diesem Jahr die internationale Jury unter Vorsitz von Wim Wenders. Der Wettbewerb ist vielfältig besetzt und verspricht große Themen, prägnante Handschriften und intensive Debatten. Auch mehrere deutsche Produktionen sind vertreten und bringen unterschiedliche Perspektiven auf Gegenwart und Geschichte mit nach Berlin.

Für festlichen Glanz sorgt am Abend die Verleihung des Goldenen Ehrenbären an Michelle Yeoh. Zahlreiche nationale und internationale Gäste werden auf dem roten Teppich erwartet. Doch schon am ersten Tag wird deutlich: Die Berlinale 2026 definiert sich nicht über Glamour allein, sondern über Filme, die berühren, aufrütteln und im besten Fall lange nachwirken.

Ein politisches Publikumsfestival

Vom 12. bis 22. Februar verwandelt sich Berlin erneut in das Zentrum der Filmwelt. Die Berlinale gilt als politisches Festival – und zugleich als größtes Publikumsfestival der Welt. Bei der Pressekonferenz stellte Festivaldirektorin Tricia Tuttle die internationale Jury vor: Neben Wim Wenders gehören unter anderem Min Bahadur Bham (Nepal), Bae Doona (Südkorea), Shivendra Singh Dungarpur (Indien), Reinaldo Marcus Green (USA), Hikari (Japan) und Agnieszka Holland-Puszczyńska (Polen) zum Gremium.

Filme als Gegengewicht zur Politik

Insgesamt 22 Filme konkurrieren im Wettbewerb und greifen Themen wie Menschenrechte, Migration, Krieg, Klima und soziale Ungleichheit auf. Auf die Frage, ob Filme die Welt verändern können, betonte Wenders, Kino wirke nicht parteipolitisch – es schaffe Empathie und eröffne Denkräume. Filme seien ein Gegengewicht zur Politik, kein Ersatz für sie.

Der Weg zum Goldenen Bären

Am 22. Februar wird schließlich der Goldene Bär vergeben. Gefertigt wird die ikonische Trophäe traditionell in der Berliner Gießerei Noack in Charlottenburg, die seit 1951 die Preise herstellt. Dann heißt es wieder: And the Golden Bear goes to …

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